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Praktisches Pistolenschiessen
(auch dynamisches, oder sportliches Bewegungs-Schiessen genannt) |
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Der 1.VCC und der Combat Club Dornbirn sind die einzigen Schiessvereine,
die
diese Sportart in Vorarlberg in professioneller Weise trainieren.
Diese Sportart wird weltweit von der „International Practical Shooting
Confederation“ (www.ipsc.org)
als Dachverband durchgeführt.
Diese rasante und faszinierende Sportart erfordert überdurchschnittlich
hohe Sicherheit bei der Waffenhandhabung, da der Schütze sich mit einer
geladenen Waffe im Raum bewegt und - nach vorgegebenem Parcouraufbau -
Schüsse abgibt. Dies mit höchstmöglicher Präzision und in der kürzest
möglichen Zeit. Es ist selbstverständlich, dass hier größere
Sicherheitsanforderungen gestellt werden müssen, als dies beim
"statischen" Schießen der Fall ist.
Die Ziele sind genormte Kartonscheiben und Stahlziele. Diese können
sowohl fest montiert als auch beweglich aufgestellt sein und werden aus
Entfernungen von ca. 2m – 40m beschossen. Erschwert wird das Ganze noch
durch Ziele welche als „nicht beschiessen“ gekennzeichnet sind, denn
hier werden bei Treffern Strafpunkte vergeben.
Die Wertung ergibt sich dann aus der Rechnung:
Erzielte Treffer abzüglich eventuell vorhandene Strafpunkte dividiert
durch die benötigte Zeit.
IPSC ist ein sehr anspruchsvoller, abwechslungsreicher Sport, der auch
die Zuschauern fasziniert. Es werden neben regionalen Wettkämpfen auch
Landes-, Staats-, Europa- und Weltmeisterschaften abgehalten.
Voraussetzungen:
Grundsätzlich bieten wir interessierten Schützen und Schützinnen die
Möglichkeit bei uns zu schnuppern
oder an einem
Frühschoppenwettkampf die ersten Schritte in der
Waffenhandhabung zu erlernen.
Um diese Sportart professionell zu betreiben und einen Antrag auf
Aufnahme beim Combat Club
zu stellen, muss der Schütze im Besitz einer Waffenbesitzkarte (WBK)
oder eines Waffenpasses (WP) sein. Diese Dokumente werden von der
Behörde nach gründlicher Überprüfung des Antragstellers ausgefertigt.
Nun kann der angehende Schütze seine Ausrüstung erwerben – eine Pistole
(Mindestkaliber 9mm), ein passendes Holster, Reservemagazine,
Gehörschutz und (Schieß-) Brille.
Nachdem die Ausrüstung vorhanden ist, wird der angehende Wettkämpfer
gründlich ausgebildet. Neben dem theoretischen Wissen liegt das
Hauptaugenmerk auf dem Vermitteln eines sicheren und
verantwortungsbewussten Umgangs mit der Waffe.
Unser Bestreben ist es, nicht nur selbst eine sehr anspruchsvolle
Sportart zu betreiben und zu vermitteln, sondern auch allen berechtigten
Interessenten die Möglichkeit zu bieten, sich im Umgang mit der Waffe
vertraut zu machen und das oft unterschätzte Gefahrenpotential bei
fahrlässiger oder unsachgemässer Handhabung von Waffe und Munition
aufzuzeigen.
Grundsätze
in IPSC Bewerben
Sicherheit
IPSC Wettbewerbe müssen unter gebührender Beachtung der Sicherheit
geplant, aufgebaut und durchgeführt werden.
Ausgewogenheit
Treffsicherheit, Kraft und Schnelligkeit sind die gleichwertigen
Elemente des IPSC Schiessens und werden durch die lateinischen Worte
Diligentia, Vis, Celeritas (DVC) ausgedrückt. Diese drei Elemente
müssen bei jedem Wettkampf berücksichtigt werden und sollten soweit
möglich ausgewogen enthalten sein.
Abwechslung
IPSC Schiessveranstaltungen müssen abwechslungsreich sein. Parcours
müssen somit immer wieder neu aufgebaut werden und die Elemente sind
vielfältig zu gestalten.
Freistil
IPSC Wettbewerbe finden im Freistill statt. Das bedeutet, dass der
Schütze die Ziele in beliebiger Reihenfolge und von beliebigen
Positionen beschiessen kann. Durch die Parcourgestaltung können aber
Einschränkungen erzwungen werden.
Auf den folgenden Links
gibt es ein paar Videos und weitere Infos zu diesem Thema:
http://www.youtube.com/results?search_query=IPSC
http://video.google.de/videosearch?q=IPSC
http://de.wikipedia.org/wiki/IPSC
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